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Herr Roth, sie sind bei den letzten
Kommunalwahlen für die FWG angetreten und im ersten
Anlauf in den Ortsbeirat gewählt worden. Wie beurteilen
Sie heute die Arbeit im Ortsbeirat und in der
Gemeindevertretung?
Die vergangenen 5 Jahre hat die FWG für
Langenhain-Ziegenberg einige wichtige Projekte in die
Tat umgesetzt. Im Rahmen meiner Arbeit im Ortsbeirat
konnten wir auch in Ober-Mörlen erfolgreich für die
Anliegen der Bürger hier in Langenhain- Ziegenberg in
vielen Dingen durchsetzen.
Welche Projekte waren vor fünf Jahren am
Wichtigsten?
Im Mittelpunkt stand damals wie heute die
Familienpolitik. Langenhain-Ziegen-berg entwickelt sich
gut. Hier wohnen viele junge Familien und somit auch
viele Kinder. Die Verkehrssicherung und der „Bolzplatz“
sind mir deshalb sehr wichtig .
Was genau meinen Sie mit
Verkehrssicherung?
Wir haben in Langenhain-Ziegenberg keine
Schule. Deshalb ging es uns um den täglichen Schulweg,
den die Kinder nehmen müssen. Gleichzeitig wollten wir
aber auch für die Eltern und Kinder den Weg zum
Kindergarten sicher machen. Der Fußgängerüberweg war ein
wichtiger Beitrag für dieses Anliegen der Bürger in
Langenhain-Ziegenberg.
Warum haben Sie sich gerade für den
Bolzplatz so massiv eingesetzt?
Nachdem wir in Langenhain-Ziegenberg ein
attraktives Wohngebiet, den Heiligenberg gewonnen haben
und dadurch den ehemaligen Fußballplatz verloren haben,
war es mir und meinen Kollegen in der FWG ein besonderes
Anliegen, für die Kinder den neuen Bolzplatz auch
tatsächlich zu verwirklichen.
Das ist Ihnen und der FWG offensichtlich
gelungen, Herr Roth. In der Planungsphase haben die
Kritiker jedoch gesagt, dass der Standort „Auf der
Gickelsburg“ ohnehin nicht angenommen wird. Hat sich das
bestätigt?
Ganz und gar nicht! Ich habe selbst
Kinder und ich gehe oft mit meinen Kindern dorthin. Der
Bolzplatz wird extrem gut angenommen. Sowohl Kinder, als
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Jugendliche haben endlich und an
zentraler Stelle einen Anlaufplatz. Nicht nur der
Treffpunkt, sondern auch die sportliche Betätigung sind
besonders wichtig und erfreulich; nicht nur für die
Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die Familien.
Welche weiteren Aufgaben nehmen Sie für
die FWG in Ober-Mörlen war?
Auf der Gemeindeebene sind wir vom
Ortsbeirat Langenhain-Ziegenberg durchaus an den
verschiedenen Projekten beteiligt. Durch die
Unterstützung der FWG in Ober-Mörlen erfahre ich große
Unterstützung für die Belange der Bürger in
Langenhain-Ziegenberg. Mir macht die Arbeit in der
Gemeindevertretung Spaß und ich setze mich gerne für
meinen Wohnort ein.
Was möchten Sie als Kandidat der FWG den
Wählern für die nächste Legislaturperiode mitteilen?
Mehr Bürgernähe! Ich wünsche mir mehr
Bürgernähe, denn die Ober-Mörler Politiker sind von den
Bürgern gewählt und sollten regelmäßig deren Gedanken
und Wünsche erfahren und berücksichtigen.
Wir sind alle ehrenamtlich tätig im
Ortsbeirat und stehen nicht täglich 8 Stunden zur
Verfügung. Deshalb haben wir uns von der FWG im Team
zwischen den Ober Mörlern und uns FWG-Vertretern in
Langenhain-Ziegenberg Gedanken gemacht, wie wir noch
mehr Nähe zu den Bürgern ermöglichen können.
So ist das Ortsgespräch entstanden, für
dass ich Ihnen das Interview gebe. Aber nicht nur die
Zeitung, die nun regelmäßig erscheint, sondern auch das
Ortsgespräch, dass ebenso regelmäßig in Ober- Mörlen und
in Langenhain-Ziegenberg stattfinden wird, zeigt dass
wir nicht nur reden, sondern auch handeln. Ich wünsche
mir, dass unsere Bürger dieses Angebot annehmen und uns
weiterhin unterstützen.
Unsere Ziele, die wir uns von der FWG bei
den letzten Jahren auf die Fahnen geschrieben haben,
sind weitestgehend erreicht worden. Das wird sich
zukünftig nicht ändern.
Herr Roth,
vielen Dank für das Interview. |
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