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Pressemitteilungen

 

 
         
  25.03.2011

Nie wieder über den Berg?

FWG Ober-Mörlen kämpft weiter

Mit großem Bedauern nehmen die Freien Wähler in Ober-Mörlen die Rückmeldung der Kommunalaufsicht zur Sperrung von zwei Straßen über den Berg nach Bad Nauheim zur Kenntnis. Diese sieht keine Veranlassung zur Beanstandung des Vorgehens des Bürgermeisters. Fraktionsvorsitzender Herbert Hahn und sein Stellvertreter Jan Wölfl teilen mit, dass sie weiter für die Öffnung der beiden Straßen kämpfen werden.

Bürgermeister Steffens hat seinerzeit die Sperrung verfügt. Diese wird jedoch von den Bürgerinnen und Bürgern und allen Gemeindevertretern als bürgerfeindlich abgelehnt und nicht verstanden. Dieses Unverständnis brachten die Ober-Mörler Bürger u.a. mit einer Unterschriftsaktionen und einer Demonstration zum Ausdruck. Manch wütender Bürger hat sogar die Schilder entfernt. Alle Aktivitäten haben beim Bürgermeister zu keinerlei Einsicht geführt und er hat sich zu keiner Zeit für eine Änderung der Situation eingesetzt.  Die Einschaltung der Kommunalaufsicht durch die FWG hat, so Herbert Hahn, nun eine rechtliche Klärung herbeigeführt.  

Zentrale Aussage der Kommunalaufsicht ist, dass die Maßnahme des Bürgermeisters mit der Polizeidirektion Mittelhessen abgestimmt wurde. Hahn und Wölfl stellen fest, dass die Kommunalaufsicht auf viele Fragen der FWG nicht eingegangen ist und sieht daher durchaus Lösungsspielraum.

Wenn es schon so sein soll, dass auf den fraglichen Straßen kein Begegnungsverkehr möglich ist – obwohl das bekanntlich jahrzehntelang gut funktioniert hat – müsste aus Sicht der FWG zumindest ein Einbahnstraßenverkehr zulässig sein. Folglich ist als
 

 

nächstes zu prüfen:
- was wäre zu tun, um Begegnungsverkehr zu
  gestatten?
- was wäre zu tun, um eine Einbahnstraßenregelung
  zu erreichen?
Zur Klärung dieser Fragen wurden Haushaltsmittel eingestellt und die FWG wird sich dafür einsetzen, dass das die Antworten nun mit hoher Priorität erarbeitet werden.

Bedenklich finden die FWG-Vertreter die Kritik der CDU am Vorgehen. Diese hält nun die Fronten zwischen dem Bürgermeister und der Gemeindevertretung für weiter verhärtet. Die Freien Wähler sind der Auffassung, dass der Bürgermeister seine einseitige, harte und bürgerfeindliche Haltung vorher deutlich und wiederholt gezeigt hat. Alle Aktivitäten haben beim Bürgermeister zu keinerlei Einsicht geführt und dieser hat sich überhaupt nicht für eine Änderung der Situation eingesetzt. Verhärteter können die Fronten in dieser Sache gar nicht werden. Die FWG jedenfalls hält die Einschaltung der Kommunalaufsicht auch heute noch für den richtigen Schritt.

Offensichtlich wäre die CDU gerne an der Einschaltung der Kommunalaufsicht beteiligt gewesen. Im Nachhinein kann die CDU  froh darüber sein, nicht dabei gewesen zu sein – hat sie so doch ein Thema fürs Wahlkampfgetöse.

Die Freien Wähler sehen es weiter als Ihre Aufgabe, massiv und mit allen Mitteln an einer Veränderung der Situation der gesperrten Straßen zu arbeiten. Unsere Anfrage bei der Kommunalaufsicht hat nun zur nötigen Klarheit beigetragen – auch wenn wir uns eine andere Antwort gewünscht hätten. Selbstverständlich tragen wir für unser Tun Verantwortung. Doch:

„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.“
Laotse (3. od. 4. Jh.v.Chr.)

 

 
 
 
 

24.03.2011

Gehen Sie wählen!

Eigentlich haben wir uns bisher über den fairen Wettbewerb um Wählerstimmen gefreut.

Letzte Woche war das plötzlich anders. Der FDP- Protagonist Dr. Mosert sah sich veranlasst u.a. die FWG anzuprangern, ganz nach dem Motto, wenn die Argumente ausgehen muss man zubeißen. Statt selbstkritisch zu hinterfragen, warum die FDP in Ober-Mörlen bei Kommunalwahlen keinen Fuß auf die Erde bekommt, verunglimpft er letztendlich die Wähler dafür, dass sie beispielsweise die FWG wählen.

Warum um Himmels willen tun die Wähler das? Weil sie lieber Taten sehen als schöne Worte hören! Und Taten kommen von TUN. Tun heißt: Engagement, Auseinandersetzung, Kompromisse finden, Zeit investieren und arbeiten! Und genau an diesem TUN beteiligt sich die FDP – in Person von Herrn Dr. Mosert – in Ober-Mörlen eben nicht.

Er hat sich als einziger Gemeindevertreter in den letzten fünf Jahren weder an den Haushaltsberatungen beteiligt noch sich für die Arbeit in den Ausschüssen interessiert. Für Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg hat er sich jedenfalls nicht engagiert.

Gleichwohl hat er sein Sitzungsgeld kassiert.

Hier passt ein Zitat von K.H. Waggerl:

Was Du sagst verweht im Wind, nur was du tust schlägt Wurzeln!
 

 

 

Wir sind fest davon überzeugt, dass die Bürgerinnen und Bürger Ober-Mörlens sehr wohl wissen, wer nur schöne Worte macht und wer für das Wohl der Gemeinde arbeitet und dabei Ergebnisse erzielt. 

An der Stelle wollen wir uns bei den übrigen Parteien für den fairen und sachlich geführten Wahlkampf bedanken. 

Nun wird es ernst. Am Sonntag ist die Wahl. Die Weichen für die nächsten 5 Jahre werden gestellt. Wir haben uns sehr über das große Interesse der Bürgerinnen und Bürgen an unseren Themen gefreut und sind fest entschlossen, unsere Arbeit als freie und unabhängige Bürgerinnen und Bürger in der Gemeindevertretung fortzusetzen. Wir wollen weiter Verantwortung übernehmen, aktiv gestalten und unsere Gemeinde aufwerten. Das Potenzial dafür ist da.

Jetzt gilt es. Unsere eindringliche Bitte lautet: Gehen Sie wählen!

Es reicht nicht, wenn Sie mit uns sympathisieren, es kommt auf jede einzelne Stimme an! Es ist Ihre Entscheidung. Wir freuen uns sehr über jede Stimme für die FWG.

Besuchen Sie auch unsere Homepage unter www.fwg-ober-moerlen.de

FWG- besser mittendrin als nur dabei und sicher eine gute Wahl!

 
 
 
 

11.03.2011

Ortsgespräch

Die Fastnacht ist vorbei. Schön war´s. Die Sitzungen, das Wetter, der Zug, die Stimmung, es hat Spaß gemacht. Nun geht es wieder weiter mit der Politik. Schließlich dauert es nur noch zwei Wochen bis zur Wahl der neuen Gemeindevertretung. Darauf  werden wir Sie einstimmen. 

In den letzten beiden Wochen haben wir unser „Ortsgespräch“ an alle Haushalte verteilt. Eine Fülle von Informationen zu unserer Sicht der aktuellen Themen der Ortsteile sind in dem Magazin enthalten. Sie konnten damit erkennen, dass wir am Puls der Zeit arbeiten und uns voll für beide Ortsteile engagieren. Weiterer wichtiger Teil des „Ortsgesprächs“ war die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten der FWG. Wir wollen uns schließlich bewusst von anonymen Parteien abgrenzen und stattdessen unser freies Profil quer denkender und lösungsorientiert handelnder Bürger für Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg profilieren.

Das mit dem Ortsgespräch meinen wir ernst und bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die positive Resonanz. Wir wollen mit Ihnen Ortsgespräche führen und Teil des Ortsgesprächs sein.

 

Sprechen Sie uns an. Die nächste Ausgabe unseres Magazins ist schon in Arbeit. Dann werden wir Sie unter anderem über unser Wahlprogramm für die kommenden 5 Jahre informieren.

Nur nebenbei: im Gegensatz zu den Parteien verfügen wir über keinen Wahlkampfetat aus Kostenerstattungen und bekommen keine Unterstützung durch Geschäftstellen oder Parteizentralen. Das brauchen wir auch nicht. Alle unsere Medien werden ausschließlich von unseren Mitgliedern ehrenamtlich erstellt und aus den Vereinsbeiträgen finanziert.

Wir setzen uns als Bürgerinnen und Bürger für das Zusammenleben in der Gemeinde ein. Mit einer ideologiefreien, sachgebundenen Politik wollen wir dies sichern. Kindergärten, Straßen, Sport, Kultur und Vereine gehören ebenso zu unseren Themen wie Einkaufen, Verkehrsanbindung, Arbeitsplätzen vor Ort, Natur und Umwelt und vieles andere mehr.

Besuchen Sie auch unsere Homepage unter
www.fwg-ober-moerlen.de

FWG- besser mittendrin als nur dabei und sicher eine gute Wahl!
 

 
 
 
 

25.02.2011

Die Zeichen der Zeit

Welche Vorzeichen gelten für unsere Gemeinde in den nächsten Jahren?  Wie geht es hier weiter? Welche Perspektiven haben wir? Wir Freien Wähler sehen einige Trends, die für unsere Zukunft entscheidend sein werden:

Rückbesinnung auf die Ortskerne statt starker Ausweitung in der Fläche.
Belebung der Ortsmitte statt Förderung der Peripherie.
Hier werden immer mehr ältere Menschen leben.
Die Menschen gehen gesünder und fitter in den Ruhe-stand und suchen schöne und erfüllende Tätigkeitsfelder.
Kinderzahlen werden nicht stark steigen, wahrscheinlich sinken.
Der Naturschutz und eine attraktiv gestaltete Umgebung werden eine größere Rolle spielen.
Die Nutzung bestehender Gewerbeflächen wird Vorrang vor Neuerschließungen haben.
Der Autobahnverkehr wird zunehmen.
Die Finanzausstattung der Kommunen wird nicht wirklich gut sein.

Nur wer in die Zukunft schaut, wird die Gegenwart richtig gestalten.
Das ist eine der großen Herausforderungen. Nur wenn wir mit den Trends arbeiten, werden wir erfolgreich sein.

Wie sind wir hier aufgestellt?

Aufwertung des Ortskerns
Eine Zeitlang haben wir befürchtet, dass die Ortsdurchfahrt zunehmend vergammelt. In den letzten Jahren wird wieder mehr in die Häuser im Ortskern investiert. Es ist wieder in, in den alten Straßen und Gassen zu wohnen. Aber: eine Ortsumgehung brauchen wir.

Belebung der Ortsmitte
Durch die Neugestaltung des Kirchplatzes und den Umbau des Schlosshofs bestehen gute Möglichkeiten zur Belebung der Ortsmitte durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Warum sollten wir nicht alle immer mal im Sommer einen Kaffee auf dem Kirchplatz trinken? Es gibt hier 5 Speiselokale und weitere Lokale. Das ist gut (vergleichen Sie mit Nieder-Mörlen!).

 

 

Älterwerden in unserer Gemeinde
Für ältere Menschen sind das aktive Vereinsleben, die ordentliche medizinische Versorgung, die Möglichkeiten der Naherholung  aber auch die gute Verkehrsanbindung wichtig. Es fehlt an Möglichkeiten des seniorengerechten Wohnens vor Ort. Es fehlt an Einkaufsmöglichkeiten in der Ortsmitte. Hier besteht Handlungsbedarf.

Kinder und Familien
Für Kinder und Familien haben wir viel zu bieten. Es fehlt aber an einem attraktiven Neubaugebiet, welches junge Familien anzieht. Da müssen wir etwas tun.

Naturschutz und Umgebung
Mit den Magertriften, dem Wintersteingebiet, dem Johannisberg und dem Usatal haben wir eine tolle Umgebung. Welche Gemeinde in der Wetterau hat eine so schöne und vielseitige Gemarkung zu bieten?

Gewerbeansiedlung
Wir finden prima, dass es gelungen ist, neue Unternehmen als Arbeitgeber in unser Gewerbegebiet zu locken. Da stehen noch weiter Flächen zur Verfügung, Teile des alten Gewerbegebietes sind nicht ausgelastet. Eine Erschließung der Fläche in Richtung Autobahn für Gewerbe halten wir weder für nötig, noch den Trends entsprechend.

Die Autobahn
Eine der großen Herausforderungen wird die Eindämmung des Autobahnlärms sein. Da sind der Bund und das Land gefordert. Bei vielen Wetterlagen ist der Autobahnlärm hoch und mit zunehmendem Verkehr wird er steigen. Da müssen wir am Ball bleiben.

Langenhain-Ziegenberg
Der Ortsteil ist sehr schön gelegen und wurde durch Neubaugebiete aufgewertet. Das Neubaugebiet Heiligenberg wurde sehr gut angenommen. Sehr positiv sind das Vereinsleben und der Zusammenhalt, wobei das Verhältnis von Neubürgern zu Alteingesessenen sicher noch verbessert werden kann. Sehr Problematisch ist der Faktor Einkaufsmöglichkeiten und die Tatsache, dass man für viele Zwecke das Auto benötigt. Sehr wichtig ist in dem Zusammenhang die Busverbindung. Eine offene Frage ist die künftige Nutzung des ehemaligen Bundeswehrgeländes. Da müssen wir eine Lösung suchen, die für alle Seiten vorteilhaft ist.

Wir sind mittendrin auf einem guten Weg!

Ihre FWG
 

 
 
 
 

18.02.2011

Pflastern und Kleistern

Gerade erleben wir wieder das Übliche. Alle möglichen und unmöglichen Flächen werden mit Sprüchen von zweifelhaftem Wert und Fotos mit unterschiedlicher Qualität zugepflastert und zugekleistert. Kaum ein Laternenmast, der verschont bleibt, selbst Brückengeländer und Bäume werden nicht verschont. Und selbst die Sicht auf unser stolzes Schloss wird mit bunten Plakaten einer Bundespartei verdorben. Von Selbstbeschränkung und Schonung der Umwelt – keine Spur. Besonders auffällig ist auch, dass ausgerechnet die Partei, die in den letzten 5 Jahren am wenigsten in der Gemeindevertretung mitgearbeitet hat, nun die größten Plakatwände aufstellt.
 

 

Unsere Meinung ist: Mit schönen Plakaten und leeren Phrasen, die wechselseitig austauschbar sind, wird man keine Wahl gewinnen. Gerade bei Kommunalwahlen sind vielmehr die Arbeit der vergangenen Jahre, die Kompetenz und der Bekanntheitsgrad der Kandidatinnen und Kandidaten entscheidend. Wir finanzieren uns ausschließlich aus unseren Mitgliedsbeiträgen und können und wollen uns nicht an solchen Material-schlachten beteiligen. Von uns werden Sie nicht ganz so viele Plakate sehen. Unser Vorschlag: Lassen Sie sich nicht vom Masse und Sprüchen und Versprechen ködern. Ehrlichkeit und selbstbestimmtes Handeln sind viel wichtiger…

Besser mittendrin als nur dabei!

Ihre FWG-Fraktion

 
   
 
 

11.02.2011

Sport oder Kultur???

Aktuell erleben wir die Faschingskampagne. Wir freuen uns sehr über ausverkaufte Sitzungen beider Vereine. Das Interesse der Bevölkerung bestätigt die Akteure von KG und MCC. Der Fasching lebt und der Nachwuchs ist da, das beweisen insgesamt 8 große Sitzungen. Gut und akzeptiert ist die Lage der Halle im Ort. Der Standort ist zentral und ermöglicht vielen auf das Auto zu verzichten oder mit dem Auto hinzufahren und zu Fuß heimzugehen.

In dem Zusammenhang stellen sich Fragen:

Meinen Sie nicht auch, dass es eigentlich nicht sein kann, dass ab Weihnachten bis Aschermittwoch kein Sport in der Usatalhalle möglich ist?

Meinen Sie nicht  auch, dass Fasching und viele Sportarten zum Profil unserer Gemeinde gehören und deren Reiz und Profil mit ausmachen?

Meinen Sie nicht auch, dass Sport und Kultur sich ergänzen und sich nicht einander ausschließen sollen?

Meinen Sie auch, dass der Bedarf an Sportstätten und sportlicher Vielfalt für alle Altersgruppen eher steigt?

Meinen Sie auch, dass gute Möglichkeiten für Sport und Kultur für die Entwicklung der Gemeinde ganz wichtig sind?

 

Sind Sie auch der Meinung, dass es für die Sportvereine ein erheblicher Nachteil ist, wenn in den Wintermonaten bis zu 3 Monate kein Sport in der Usatalhalle möglich ist?

Meinen Sie auch, dass im Vergleich zu anderen Gemeinden hier ein Bürgerhaus für kulturelle Zwecke fehlt?

Meinen Sie auch, dass in einer Gemeinde mit unserer Größe Sport und Kultur ganzjährig nebeneinander möglich sein müssen?

Die Antwort auf all diese Fragen kann nur lauten:

Wir brauchen ein Sport- und Kulturzentrum, welches die gleichzeitige Nutzung für Sport- und Kultur ermöglicht. Neben der Entwicklung von Neubaugebieten ist dies eine entscheidende Frage für die künftige Entwicklung der Gemeinde.

Seit 2003 verfolgen arbeiten wir konsequent am Entstehen eine Sport- und Kulturzentrums. Bisher konnten wir alle Widerstände bis hin zu einem Widerspruch des Bürgermeisters erfolgreich aus dem Weg räumen. Aktuell läuft eine Bauvoranfrage, die die Bebaubarkeit und Nutzung des Geländes am Lekkerkerkplatz bei den entscheidenden Behörden klärt.

Auf das Ergebnis sind wir gespannt.

Besser mittendrin als nur dabei!

Ihre FWG- Fraktion