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Projekt 2016 - Unsere Zukunft gestalten
 

 
 

 
 


Zusammenleben in unserer Gemeinde

Errichtung eines Sport- und Kulturzentrums
Kultur und Sport gehören für uns zur Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger. In Ober-Mörlen heißt es jedoch oft: entweder - oder.

Wir wollen Ihnen und Ihren Kindern Sport und Kultur ermöglichen – parallel und ganzjährig. Daher treten wir für den Bau einer zusätzlichen reinen Sporthalle mit Tribüne ein.

Wir wollen beides: Sport und  Kultur – kein Entweder-Oder.

Förderung des Vereinslebens und des Ehren-amtes
Ober-Mörlen hat ein lebendiges Vereinsleben. Dazu tragen viele Frauen, Männer und Kinder bei. Dieses ehrenamtliche Engagement müssen und wollen wir auch weiterhin durch aktive Vereinsförderung unterstützen. Hierzu gehören für uns unter anderem:

  • die Nutzung der gemeindeeigenen Liegenschaften
  • die Unterstützung durch die Verwaltung
  • die Nutzung der Ober-Mörler Nachrichten
  • angemessene Zuschüsse
  • die Förderung des Faschings
    und und und …

Erweiterung des Baugebiets Schießhütte
Wir  brauchen  ein  Neubaugebiet.  Nur  so  können  Bauwillige  ihr Vorhaben, in Ober-Mörlen zu bauen, verwirklichen. Ein Zuzug von Neubürgern mit Bauabsichten wird dadurch auch ermöglicht. Um dem demografischen Wandel entgegen zu wirken, müssen wir Angebote vor allem für Familien mit Kindern schaffen. Aber auch Anreize für Senioren- und Behindertengerechtes Wohnen müssen geschaffen werden. Hier wird der Bedarf in Zukunft stark ansteigen.

Belebung des Schlosshofes, des Kirchplatzes und des Platzes „An den drei Eichen“
In den letzten Jahren sind in Ober-Mörlen sehr schöne Plätze entstanden. Gerade der Schlosshof und der Kirchplatz haben das Potenzial, zu zentralen Orten der Begegnung zu werden.

Gute Vorarbeit dazu hat im letzten Jahr das von uns initiierte Kulturforum geleistet. Hierfür danken wird allen Beteiligten an dieser Stelle nochmals sehr.

Als Ergebnis dieser Arbeit wurde eine Prioritätenliste vorgelegt

  • Das Schlosshofgelände soll ein Ort der Begegnung werden. Dafür soll es ein Cafe mit regelmäßigen Öffnungszeiten geben.

  • Vor allem sollen Vereinsveranstaltungen und regionale Veranstaltungen stattfinden.

Diese Punkte finden die volle Unterstützung der FWG. Doch sie erfüllen sich nicht von allein.

Es ist klar, dass in Zeiten knapper öffentlicher Kassen eine Gemeinde wie Ober-Mörlen keine Großveran-staltungen organisieren kann. Dennoch trägt auch die Gemeinde Verantwortung für Kultur. Sie hat unserer Meinung nach die Aufgabe, die Initiative zu ergreifen.

Initiieren heißt für uns:

  • Rahmenbedingungen schaffen

  • Öffentlichkeitsarbeit betreiben

  •  Ideen entwickeln und sammeln

  • Menschen und Ideen vernetzen

  • Prozesse moderieren und koordinieren

  • Beraten und unterstützen

  • Einnahmen generieren

  • Wir setzen uns dafür ein, dass die nötigen Ressourcen dafür bereitgestellt werden können.

Profilierung von Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg als familienfreundliches Dorf
Um diesem Ziel immer wieder ein Stück näher zu kommen, unterstützen wir alle sinnvollen Maß-nahmen zur Kinder-, Jugend- und Familienförderung:

  • gut gepflegte und ausgestattete Spielplätze
  • Kinderbetreuung in der Zwergenstube und im Spatzennest
  • angemessene Kindergartengebühren
  • ein ausreichendes Angebot von U3 Kindergarten-Plätzen
  • Verbesserung der Sportmöglichkeiten

Im Rathaus

Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg haben sehr viel zu bieten! Wunderbare Natur, Radwege, die Nähe zum römischen Kulturgütern, … Leider wird dies zu wenig bekannt gemacht. Gerade im Zusammenhang mit dem neu gestalteten Schlossgelände treten wir für eine bessere Außendarstellung und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde ein. Zudem sollte sich die Gemeinde als aktive Kommune der Wetterau präsentieren.

  • Wir erwarten, dass in der Verwaltung Kostenbewusstsein und kostenbewusstes Handeln konsequent umgesetzt werden. Beispiel: in den letzten Jahren wurde viel zu wenig auf Heizkosten und Stromverbrauch geachtet.
  • Es muss selbstverständlich sein, dass konsequent und zeitnah für Einnahmen gesorgt wird. Zuletzt wurden Bescheide häufig zu spät erstellt, mit der Vermarktung von Gewerbeflächen und Bauplätzen waren wir nicht zufrieden.
 


Infrastruktur und Ordnung

Verkehrsberuhigung und Entschärfung von Gefahrenpunkten

  • Die Kreuzung Usinger Straße – Hasselhecker Straße  – Lekkerkerkplatz ist extrem gefährlich.

  • Ebenfalls gefährlich ist der Knotenpunkt Waldstraße  – Nauheimer Straße – Friedberger Straße.

  • Die Gartenstraße darf keine allgemeine Durchgangsstraße für auswärtige Pendler nach Bad Nauheim sein.

  • Wir wollen, dass Tempo 30 in den ausgeschilderten Zonen auch eingehalten wird.

Öffnung und Instandhaltung der Straßen über den Berg
Die Sperrung gegen den Bürgerwillen halten wir für einen Skandal. Durch die Einschaltung der Kommunalaufsicht lassen wir die Maßnahme des Bürgermeisters prüfen. Wir bleiben am Ball und werden alle Mittel ausnutzen. So dreist darf nicht gegen den Willen der Einwohner vorgegangen werden.

Erneuerung veralteter Bushaltestellen
Wir wollen, dass jede Haltestelle eine Unter-stellmöglichkeit bietet, das ist z.B. bei der Haltestelle in der Usinger Straße und in Langenhain an der Kirche nicht der Fall. Zudem müssen die  Bushaltestellen Kinder- und Seniorengerecht gestaltet werden.

Anpassung des Ordnungsbehördenbezirks an die Belange der Gemeinde
Das Thema sehen wir differenziert. Einerseits stört uns eine Mentalität im Sinne von „Frechheit siegt“, die manche Mitbürger wild parken und rasen lässt. Sie haben sich sicher schon über die völlig seltsam parkenden Mitmenschen am Kirchplatz geärgert. Wir auch. Andererseits setzen wir auf Kommunikation und Vernunft. Unser Ziel ist nicht die maximale Einnahme von Bußgeldern. Uns geht es um ein faires Miteinander des Personals des Ordnungsbehördenbezirks und der Bürger.

Ortsumgehung
Wir setzen uns konsequent weiter für den Bau einer Ortsumgehung ein. Die Ortsdurchfahrt darf keine Trennlinie durch das Dorf sein. Wir werden mit unserer Forderung nicht locker lassen und weiter dafür kämpfen, auch mit der für uns typischen „Respektlosigkeit“ vor übergeordneten Institutionen.

Wir setzen uns für Maßnahmen zur Senkung des Autobahnlärms ein
Die Autobahn ist eine starke Lärmquelle. Bei manchen Wetterlagen ist die Belastung sehr hoch. Wir sehen nicht ein, dass wir das einfach so hinnehmen müssen und sehen den Bund in der Verantwortung. Im letzten Jahr haben wir zur Abgabe von Stellungnahmen zum Lärmaktionsplan aufgerufen. Wir werden weiter für die Verbesserung der Lebensqualität durch Minderung des Lärms eintreten.

Sanierung von Gemeindestraßen
Wir setzen und dafür ein, dass Schritt für Schritt marode Straßen saniert werden, z.B. die Erzbornstraße zwischen B275 und Bushaltestelle.



Landschaft Umwelt und Energie

Öffentliche Plätze und Grünanlagen
Wir bestehen auf einen ordentlichen und sauberen Zustand der öffentlichen Plätze und Grünanlagen. Mit dem aktuellen Zustand waren und sind wir nicht zufrieden.

Sicherung der eigenen Trinkwasserversorgung
Unser Wasser hat eine sehr gute Trinkwasserqualität. Damit dies so bleibt und Ober-Mörlen weiterhin eine unabhängige Wasserversorgung bieten kann ist für uns die Sicherung der Quellen, Hochbehälter und Wasserleitungen ein hohes Anliegen.

Natur und Energie
Wir sind für den Schutz von Natur und Landschaft, ebenso für die Förderung der heimischen Landwirtschaft. Wir befürworten umweltfreundliche Technologien um erneuerbare Energien zu gewinnen und zu nutzen - aber nicht um den Preis, dass Natur und Landschaft Schaden nehmen. Wir sind dafür, dass Bürgerinnen und Bürger mitbestimmen können, welche Art der Energiegewinnung (z.B. Sonne, Wind, Biomasse) ihnen vor „die Tür“ gesetzt wird.