Presseberichte 2

Ober-Mörler Nachrichten vom 08.01.2021:

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

Neues Löschfahrzeug für Langenhain-Ziegenberg

ausdrücklich befürworten wir den Kauf eines gebrauchten Löschfahrzeugs für die Feuerwehr Langenhain-Ziegenberg, das der Gemeinde kurzfristig angeboten wurde. Laut dem Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehr war die Ersatzanschaffung für das veraltete TSF-W dringend geboten. Der nun beschlossene Kauf des gut erhaltenen Löschgruppenfahrzeugs 10 ist zum einen sinnvoll und höchst wirtschaftlich: Statt 240.000 Euro für ein Neufahrzeug, plus die bei einer Ausschreibung anfallenden Kosten von 6.000 Euro, investiert die Gemeinde nun 32.900 Euro in ein 14 Jahre altes Fahrzeug mit nur 12.000 gefahrenen Kilometern. Eventuelle Um- und Nachrüstarbeiten erfolgen durch die Feuerwehr selbst. Bei der Kaufentscheidung wurde die Gemeindeverwaltung von Gemeindebrandinspektor Sascha Schäfer unterstützt, wofür wir ihm an dieser Stelle nochmals ausdrücklich danken! Grundsätzlich unterstützen wir alle Maßnahmen, die der Verbesserung der Ausrüstung sowie der personellen Aufstellung der Feuerwehren in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg dienen!

Defibrillator für Schloss, Usatalhalle und DGH

Der Antrag der FWG zum Kauf und Installation eines Defibrillators im Schloss wurde im Ausschuss SuG behandelt,   um die Standorte Usatalhalle und DGH erweitert und dann einstimmig angenommen. Die anwesenden  Vertreter des Seniorenbeirates und der AWO begrüßten den Antrag sowie die geplanten Erweiterungen ausdrücklich. Bürgermeisterin Frau Paulenz wird zusätzlich den Betreiber des REWE und die Volksbank mit dem Ziel ansprechen, dass diese dort ebenfalls Defibrillatoren installieren. Die Anschaffungskosten incl. Einweisung belaufen sich pro Defibrillator auf ca. 1.400 Euro. Ein Akkutausch nach ca. 4 Jahren kostet ca. 100 Euro. Laufende Kosten entstehen keine. Nachdem im Ausschuss die seitens der SPD und der CDU geäußerten Bedenken beseitigt und alle offenen Punkte geklärte werden konnten, werden die nötigen Gelder in den Haushaltsplan 2021 eingestellt. Wir hoffen, dass auch viele Ober-Mörler Firmen unserem Beispiel folgen und Defibrillatoren anschaffen.

Jugendpflege Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg

Das im Ausschuss vorgestellte Konzept unseres Jugendpflegers Uwe Budnitz hat uns durchaus überzeugt. Zurzeit betreut er je einen Jugendtreff in Ober-Mörlen im Raum Eichkopf und einen in Langenhain-Ziegenberg im Alten Rathaus. Hier bietet er auch Beratungsstunden an. Im Durchschnitt besuchen ca. 20 Jugendliche den Jugendtreff. Zukünftig soll über die Ober-Mörler-Nachrichten noch gezielter über Angebote und Projekte informiert und Termine für Beratungsstunden mitgeteilt werden.

Neue Spielplätze

Im Rahmen einer Vor-Ort-Sitzung hat sich der Ausschuss Soziales und Gesellschaft mit möglichen Standorten für zwei neue Spielplätze in Ober-Mörlen befasst. Hintergrund ist, dass durch den Wegfall des Spielplatzes in der Limesstraße und den zu erwartenden Bedarf durch das Neubaugebiet Schießhütte das Angebot an Spielplätzen in Ober-Mörlen unbedingt erweitert werden muss. Als ein möglicher Standort wurde der im Neubaugebiet Schießhütte liegende Bereich zwischen Feuerwehr und Schule in Augenschein genommen. Hier könnten wir uns durchaus einen Mehrgenerationenspielplatz mit Fitnessgeräten, Spielgeräten und weitern Freizeitmöglichkeiten vorstellen, zumal sich durch die Nähe zum geplanten Seniorenheim weiteren Synergien ergeben könnten. Leider gehört das Gelände nicht der Gemeinde, die Bürgermeisterin hat sich aber bereit erklärt, mit dem Eigentümer zu verhandeln, damit die Gemeinde es durch Kauf oder Geländetausch erwerben kann.
 Als möglicher zweiter Standort wurde der Bereich hinter dem Hockeyplatz begutachtet. Dafür spricht unter anderem die Größe der Fläche sowie die gute Erreichbarkeit vom Maiberg und dem „Dichterviertel“ aus. Auch die Nähe zum Fußball- sowie zum Tennisgelände, incl. dessen „Restaurant“, finden wir attraktiv. Eine Einbindung des bestehenden Hockeyplatzes als ein Spiel- und Sportgelände für Kinder aller Altersstufen und ggf. eine Erweiterung als Kommunikations- und Freizeitgelände mit einem kleinen Grillplatz wäre für uns denkbar. Der Gemeindevorstand wird prüfen, inwieweit eine Änderung der jeweiligen Bebauungspläne nötig sein wird, um die Spielplätze zu etablieren.

Wir machen Ortspolitik für Sie, gemeinsam aktiv, transparent und ehrlich!

Ihre FWG-Fraktion

Ober-Mörler Nachrichten vom 18.12.2020:

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

zur 40. und vorletzten Sitzung der Gemeindevertretung in dieser Legislaturperiode standen u.a. folgende Themen auf der Tagesordnung:

3. Änderung der Wasserversorgungssatzung – Einführung von digitalen Wasserzählern und Gebührenordnung

Eine Neukalkulation der Wassergebühren wird zum einen durch die Umstellung auf digitale Wasserzähler (in 3 Jahren fallen hier Anschaffungskosten von über 170.000 Euro an), zum anderen durch den Neubau des Hochbehälters Mautzenwiese (2. Mio. Euro) erforderlich. 

Für die Umstellung auf digitale Wasserzähler spricht, dass diese 15 Jahre installiert bleiben, lediglich alle 6 Jahre müssen 10% der installierten Zähler überprüft werden. Eine Gewährleistung von 16 Jahren seitens des Herstellers ist gegeben. Bei analogen Wasserzählen ist ein Austausch bereits nach 6 Jahren notwendig, die Kosten hierfür betragen rund 80.000 Euro. Rechnet man mit einer Laufzeit von 15 Jahren, ergibt sich ein Anschaffungswert von 200.000 Euro für die Anschaffung der analogen Wasserzähler. Vergleicht man nun die Anschaffungskosten der digitalen Wasserzähler von 170.000 Euro, so ergibt sich eine Ersparnis von knapp 30.000 Euro (14%). Durch die mobile Auslesung ergibt sich eine Arbeitszeitersparnis in der Steuerverwaltung, es ist keine zeitaufwändige manuelle Eingabe der Ablesekarten mehr notwendig. Alle Daten können an einem Tag eingelesen werden, es entstehen keine Eingabefehler und es ist kein zusätzliches Personal notwendig. Ebenso entfällt die Versendung der Ablesekarten an die Bürger. Die Kosten für das Softwareprogramm betragen ca. 5.000 Euro, die jährliche Pflege ca. 800 Euro.

Der Gemeindevorstand schlug eine Erhöhung pro cbm von bisher 2,64 Euro auf 3,22 Euro vor, das entspricht 22%. Hiervon fallen für die Umstellung auf digitale Wasserzähler 0,228 Euro (40% der Gebührenanpassung) an. Auf die restlichen Erhöhungsfaktoren wie z.B. Abschreibung Neubau Hochbehälter Mautzenwiese fallen 0,35 Euro (60% des Erhöhungsbeitrags) an. 

Die FWG hat dieser Änderung der Wasserversorgungssatzung zugestimmt, da sowohl das Steueramt als auch die Bürger von dieser Umstellung profitieren. Mit 20 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen wurde dieser Antrag verabschiedet. 

2. Änderung der Abwassersatzung aufgrund Gebührenerhöhung

Auch für den Abwasserbereich ist nach Ansicht des Gemeindevorstands eine Gebührenerhöhung erforderlich. Gründe hierfür sind zum einen, dass gemäß der Abwassereigenkontrollverordnung (EKVO) bis zum 31.12.2024 alle öffentlichen Abwasserkanäle mittels Kamerabefahrung auf ihren baulichen Zustand und Lage untersucht werden müssen. Die Kosten hierfür verteilt über 2 Jahre betragen 308.000 / 154.000 Euro. Alle 15 Jahre ist dies vorgesehen. Zum anderen sind es primär die Modernisierungsinvestitionen in die Kläranlage Bad-Nauheim (1.250.000 Euro, verteilt auf 5 Jahre), die zu erhöhten Abschreibungswerten führen und somit eine Neukalkulation der Abwasserbeiträge (Schmutzwasser und Niederschlagwasser) erforderlich machen. Der Anteil für Ober-Mörlen an der Kläranlage beträgt 18%.

Die FWG-Fraktion stimmt der 2. Änderung der Entwässerungssatzung zu, auch die anderen Fraktionen konnten sich dieser Änderung anschließen.

Bebauungsplan Schießhütte II, 2. Bauabschnitt

Was lange dauert, wird endlich gut. So kann man die Situation um die Realisierung des Baugebietes Schießhütte II beschreiben. Es war schon seit langem Bestandteil des Wahlprogrammes der FWG das Baugebiet Schießhütte II zu verwirklichen. In 2019/2020 wurde der Bebauungsplan für den 1.BA beschlossen und auch umgesetzt. Alle Bauplätze (14) sind verkauft und bei nahezu allen ist mit dem Bau begonnen worden oder stehen kurz vor Fertigstellung. Bestandteil des 1. BA ist auch der Bau (beginn) eines Alten- und Pflegeheimes, für den die Diakonie den Zuschlag Anfang 2020 erhalten hat. Die FWG wartet auf die entsprechenden finalen Baupläne und deren baldige Umsetzung. Nachdem mit der Bebauung des 1. BA (mit 2,4 ha der kleinste) begonnen wurde, ist es Zeit für die Verabschiedung des BPL für den 2. BA (mit 6,6 ha der größte). Dieser B-Plan sieht den Ausweis eines Wohn- und im westlichen Teil eines kleinen Mischgebietes vor. Wesentliche Punkte des überarbeiteten B-Plans waren, die FWG befürwortet:

  1. Der Ausweis eines barrierefreien, beleuchteten direkten Fußweges zwischen Schule (Alten/Pflegeheime und Hasselhecker Str./Lekkerkerkplatz in den BPL.
  2. Keine Riegelbebauung auf einem langen, schmalen Grundstück am westlichen Planrand des Baugebietes. Die GEG sagte zu, auf Lücken zwischen den entstehenden Gebäuden beim Grundstückverkauf zu achten.
  3. Beide Pkt. sind Bestandteile einer Protokollnotiz im Protokoll der Bauausschusssitzung vom 10.12.20.
  4. Die geplanten Häuser, EFH, 2 FH und Reihenhäuser sollen bis spätestens Feb. 21 ans Glasfaser-Netz angeschlossen werden.
  5. Stellplätze dürften wegen seiner breiten Straßen und Parkmöglichkeiten ausreichend vorhanden sein. 
  6. Die fehlerhafte Lärmschutzberechnung, die ein OM-Bürger aufdeckte, sind nach Aussage des Stadtplaners nicht so gravierend, da nur eine Handvoll von Grundstücken betroffen seien. Diese wäre noch mittels passiver Lärmschutzmaßnahmen zu beheben. Finanzielle Nachteile hieraus schließt der Stadtplaner Fischer aus.
  7. Für den 3. BA ist ein neues, allen gesetzlichen Anforderungen entsprechenden des Lärmgutachten, zugesagt.
  8. Regenrückhaltebecken werde versickerungsfähig gestaltet, eignet sich wegen seiner Bauart als Durchlaufbecken nicht um Wasser für das Sportgelände bereitzustellen.

 

Die Attraktivität des Baugebietes Schießhütte ist daran zu erkennen, dass es für die geplanten 80-90 Bauplätze aktuell bis zu 150 Interessenten gibt. Die Verabschiedung des BPL BA 2 ist Voraussetzung um den Arbeiten für den letzten (3.BA) mit einer voraussichtlichen Fläche von 4,9 ha beginnen zu können.

Die FWG stimmt dem geänderten BPL Schießhütte II 2.BA zu.

Wir machen Ortspolitik für Sie, gemeinsam aktiv, transparent und ehrlich!

Die FWG wünscht allen Frohe und besinnliche Weihnachten und bleiben Sie gesund!

Ihre FWG-Fraktion

 

Ober-Mörler Nachrichten vom 20.11.2020:

Klausurtagung der FWG

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

coronakonform hat die FWG am Wochenende vom 06.-08.11.2020 ihre Klausurtagung im Ritter- und Lesesaal im Schloss Ober-Mörlen durchgeführt. An diesen drei Tagen haben wir uns mit der Vorbereitung der im März 2021 anstehenden Kommunalwahl beschäftigt und uns dabei intensiv zu vielen Themen beraten. In 6 Arbeitsgruppen haben wir begonnen, eine  umfangreiche Themenpalette und die Inhalte des Wahlprogramms zu bearbeiten. Was haben wir in der aktuellen Legislaturperiode für Ober-Mörlen erreicht? Was wollen wir zukünftig erreichen? Dafür werden wir unsere Arbeit reflektieren und ggf. teilweise neu definieren. Unsere Broschüre „Ortsgespräch“ wird natürlich mit einer aktuellen Ausgabe vor der Wahl wieder erscheinen: Dazu wurde ein Redaktionsteam gebildet, das die Beiträge, Texte und Bilder der Arbeitsgruppen in ein ansprechendes Layout umsetzen wird. Die FWG bedauert es sehr, dass es derzeit aufgrund der Pandemie und den dadurch deutlich reduzierten sozialen Kontakten nicht wirklich möglich ist, mit politisch interessierten Bürger-/innen persönlich ins Gespräch zu kommen. Politik braucht Austausch und Debatte über Fakten und Folgen. Die FWG möchte weiterhin Bürger-/innen mit lösungsorientierten Vorschlägen in Entscheidungsprozesse einbinden. Besuchen Sie uns dazu auf Social Media in Facebook (Freie Wähler Gemeinschaft Ober-Mörlen) oder auch auf unserer Homepage „fwg-ober-moerlen.de“.

Neben den Inhalten war die Zusammenstellung der Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2021 ein Hauptthema unserer Klausur. Unser Ziel ist, sowohl für das Gemeindeparlament als auch für den Ortsbeirat wieder eine ausgewogene Kandidatenliste zu stellen. Erfreulich ist, dass – Stand jetzt – die gesamte Fraktion wieder antritt, was zeigt, dass die  Fraktionsarbeit der FWG in einem guten Klima stattfindet, wir einen großen Zusammenhalt haben und uns gegenseitig wertschätzen. Weiterhin freuen wir uns, dass neben den erfahrenen Gemeindevertreter-/innen einige neue Gesichter auf der Liste erscheinen werden. Die Liste der Kandidaten-/innen wird in einer Mitgliederversammlung am 17.12. verabschiedet und dann in den Medien mit Vorstellung der einzelnen Bewerber-/innen veröffentlicht.

Wir haben eine sehr gute Kombination aus Jung und Alt, Erfahrungsträgern und Neulingen, Männern und Frauen gefunden und sehen uns für die Kommunalwahl 2021 personell und inhaltlich ausgezeichnet aufgestellt. Die FWG repräsentiert mit ihren Kandidaten-/innen unterschiedlichste Bereiche der Gesellschaft, so dass sich die Kompetenz auf mehreren Schultern verteilt: vom Selbständigen und Angestellten, Redakteurin und Lehrerin, Buchhalterin bis zu Rentnern und Pensionären. Mit ihnen werden wir Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg gestalten, indem wir unsere angestammten Themen vehement und investigativ weiterverfolgen und zu neuen Herausforderungen machbare Lösungen erarbeiten. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Wahlkampf in herausfordernden Zeiten, die bisher 7 Sitze sollen auf mindestens 8 erweitert werden. Bislang konnte die FWG bei jeder Wahl einen Sitz zulegen, so soll es auch nächstes Jahr wieder sein.

Wir machen Ortspolitik für Sie, transparent und ehrlich!

Ihre FWG-Fraktion

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